Case Study PFAS Entsorgung: Flughafen Aussicht auf Flugzeuge
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PFAS-Entsorgung und Löschschaummittel entfernen: Case Study zur Reinigung von Löschanlagen an einem Flughafen

PFAS-haltige Löschschäume stellen Betreiber von sicherheitskritischen Infrastrukturen vor besondere Herausforderungen. Flughäfen zählen zu den sensibelsten Anwendungsbereichen, da hier große stationäre Löschanlagen betrieben werden, deren Einsatzfähigkeit jederzeit gewährleistet sein muss. Gleichzeitig rücken PFAS-haltige Löschmittel durch das PFAS Verbot zunehmend in den Fokus von Behörden, Umweltauflagen und Versicherungen.

Die folgende Case Study veranschaulicht anhand eines realen Projekts von REBA die erfolgreiche Umsetzung der PFAS-Entsorgung, die fachgerechte Aufnahme und Entsorgung PFAS-haltiger Löschschaummittel sowie die Umstellung auf fluorfreie Löschmittel an einem Flughafen.

PFAS im Überblick

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind ein Oberbegriff für eine große Gruppe industriell hergestellter Chemikalien mit mehreren tausend Einzelverbindungen. Zu den bekanntesten Stoffen zählen unter anderem PFOA (Perfluoroctansäure), PFOS (Perfluoroctansulfonsäure) sowie zahlreiche weitere per- und polyfluorierte Kohlenstoffverbindungen, die aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in vielen industriellen Anwendungen eingesetzt wurden – insbesondere in Feuerlöschschäumen.

Aufgrund ihrer extrem hohen chemischen Stabilität werden PFAS auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet. Sie bauen sich in der Umwelt kaum ab, können sich in Böden, Gewässern und Organismen anreichern und stehen im Verdacht, gesundheitsschädliche Wirkungen auf Mensch und Tier zu haben.

Auf europäischer Gesetzesebene treten ab Januar 2026 weitergehende regulatorische Anforderungen und Beschränkungen für PFAS-haltige Löschmittel in Kraft. Für Betreiber entsprechender Anlagen ergibt sich daraus ein erhöhter Handlungsbedarf hinsichtlich Substitution, Entsorgung und rechtssicherer Dokumentation.

Welche konkreten gesetzlichen Vorgaben zu beachten sind und wie eine gesetzeskonforme Entsorgung von Löschschaummitteln, Feuerlöschern und Löschanlagen in der Praxis umgesetzt werden kann, erläutern wir im Blogbeitrag „PFAS Verbot: Gesetzeskonforme Entsorgung von Löschschaummittel, Feuerlöschern und Löschanlagen“.

Ausgangssituation: PFAS-belastete Löschanlagen an einem Flughafen

Der Betreiber eines großen deutschen Flughafens stand vor der Aufgabe, bestehende Schaumlöschanlagen an die aktuellen und absehbaren regulatorischen Anforderungen anzupassen. In den Anlagen wurde über Jahre hinweg PFAS-haltiger Feuerlöschschaum eingesetzt, der insbesondere bei Übungen, Wartungen und Funktionstests zu relevanten Belastungen geführt hatte.

Die Herausforderung bestand darin, die Einsatzfähigkeit der Löschanlagen zu erhalten und gleichzeitig:

  • PFAS-haltigen Löschschaum sicher zu entfernen
  • eine gesetzeskonforme Löschschaumentsorgung sicherzustellen
  • die Anlage auf fluorfreie Löschschaummittel umzustellen
  • während der Arbeiten werden alle Anforderungen von Behörden und Versicherungen erfüllt.

Ein vollständiger Rückbau der Anlage hätte erhebliche Kosten verursacht und war betrieblich kaum umsetzbar. Gesucht war daher ein technisch und wirtschaftlich tragfähiger Lösungsansatz.

Case Study PFAS-Entsorgung: Sprinkleranlage

Projektziel: PFAS entfernen, Anlage erhalten, Rechtssicherheit schaffen

Ziel des Projekts war es, das bestehende PFAS-haltige Löschschaummittel vollständig aus der Anlage zu entfernen, alle relevanten Komponenten fachgerecht zu reinigen und den Weiterbetrieb der Löschanlage ohne vollständige Neuinstallation zu ermöglichen. Die PFAS-Belastung sollte effizient, strukturiert und rechtssicher beseitigt werden – bei gleichzeitigem Erhalt der bestehenden Anlagentechnik.

Dabei hatte die Sicherstellung des laufenden Betriebs oberste Priorität: Produktions- und Arbeitsabläufe mussten während der gesamten Maßnahmen gewährleistet bleiben und durften nur minimal beeinträchtigt werden. Eine Unterbrechung des operativen Betriebs war keine Option.

Entscheidend war daher ein schnelles, klar getaktetes Vorgehen zur fachgerechten Entfernung PFAS-haltiger Medien, das technische Funktionsfähigkeit, betriebliche Kontinuität und vollständige abfallrechtliche sowie dokumentarische Rechtssicherheit miteinander verbindet. Nach Abschluss aller Maßnahmen sollte ein belastbarer und prüffähiger Nachweis über die PFAS-Freiheit der Anlage vorliegen, um sowohl die technische Integrität als auch die rechtliche Absicherung des Betreibers nachhaltig zu gewährleisten.

Im Mittelpunkt stand ein Ansatz, der technische Machbarkeit, regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Aspekte miteinander vereint. Anstelle eines kostenintensiven Komplettaustauschs der Anlage wurde eine lösungsorientierte Sanierungsstrategie verfolgt, die bestehende Strukturen gezielt nutzt, technisch ertüchtigt und wirtschaftlich sinnvoll weiterführt.

Im Fokus standen dabei insbesondere:

  • Fachgerechte Entsorgung aller anfallenden PFAS-Abfälle, einschließlich Löschschaumreste, Reinigungsmedien und kontaminierter Rückstände
  • Technische Reinigung der Anlage als wirtschaftliche Alternative zur vollständigen Umrüstung oder Neuinstallation
  • Rechtssichere Dokumentation und nachvollziehbare Nachweisführung zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben
  • Kostenoptimierung bei gleichbleibender Sicherheit, ohne Abstriche bei Funktionalität oder Umwelt- und Haftungsanforderungen

Durch dieses strukturierte und praxisorientierte Vorgehen konnte eine Lösung umgesetzt werden, die sowohl den regulatorischen Anforderungen als auch den betrieblichen Rahmenbedingungen des Flughafens gerecht wurde.

Vor-Ort-Besprechung und IST-Analyse

REBA startete das Projekt mit einer detaillierten Vor-Ort-Besprechung und einer umfassenden IST-Analyse der bestehenden Löschanlage. Ziel war es, die technische Ausgangslage realistisch und belastbar zu erfassen, mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren und den Handlungsspielraum für weitere Maßnahmen klar einzugrenzen. Bereits in dieser Phase wurde berücksichtigt, welche rechtlichen und betrieblichen Anforderungen für den weiteren Betrieb der Anlage maßgeblich sind.

Technische Bestandsaufnahme

Im Rahmen der technischen Analyse wurden unter anderem folgende Punkte systematisch erfasst und bewertet:

  • Größe, Aufbau und Funktionsweise der Löschanlage einschließlich vorhandener Schaummittelvorräte
  • Zustand von Tanks, Rohrleitungen und relevanten Anlagenteilen, insbesondere im Hinblick auf mögliche PFAS-Rückstände
  • Kompatibilität der bestehenden Anlage mit Reinigungs- und Spülverfahren, um Schäden und Kreuzkontaminationen auszuschließen
  • Aufnahme der Leitungslängen, Volumina und Toträume, die für die Planung der Reinigungsmaßnahmen entscheidend sind

Parallel dazu erfolgte eine erste fachliche Einschätzung, ob das Entfernen des Löschschaummittels durch eine technische Reinigung wirtschaftlich und technisch umsetzbar ist oder ob eine weitergehende Umrüstung der Anlage erforderlich wird. Diese Bewertung bildete die Grundlage für alle weiteren Schritte im Projekt und stellte sicher, dass technische Machbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Beginn an berücksichtigt wurden.

Schritt 2: Analyse der PFAS-Konzentration

Ein zentraler Bestandteil der IST-Analyse war die Untersuchung der tatsächlichen PFAS-Konzentration im vorhandenen Löschschaum sowie in ausgewählten Anlagenteilen. Ziel dieser Analyse war es, den Umfang der Belastung realistisch zu bewerten und eine belastbare Datengrundlage für die weitere Vorgehensweise zu schaffen. Die Ergebnisse der Analytik waren entscheidend, um technische, rechtliche und wirtschaftliche Maßnahmen zielgerichtet planen zu können.

Die Analyse bildete insbesondere die Grundlage für folgende Entscheidungen:

  • Auswahl geeigneter Reinigungsverfahren, abgestimmt auf Art und Intensität der PFAS-Belastung
  • Festlegung des Umfangs von Spül- und Reinigungsprozessen, einschließlich Anzahl und Dauer der einzelnen Schritte
  • Abfallrechtliche Einstufung der anfallenden Medien, um die spätere PFAS-Entsorgung rechtssicher vorzubereiten
  • Sicherstellung der Arbeitssicherheit, einschließlich Bewertung möglicher Expositionsrisiken und Definition geeigneter Schutzmaßnahmen beim Umgang mit PFAS-belasteten Medien

Im konkreten Projekt zeigte sich, dass die PFAS-Belastung vor allem im Schaummitteltank und in den angeschlossenen Rohrleitungen vorlag. Diese Erkenntnis ermöglichte eine gezielte Planung der Reinigungsmaßnahmen und verhinderte unnötige Eingriffe in Anlagenteile, die nicht oder nur geringfügig betroffen waren. Gleichzeitig konnten potenzielle Risiken frühzeitig eingegrenzt und der Aufwand für Entsorgung und Dokumentation realistisch abgeschätzt werden.

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Ergebnis der Analyse: Reinigung statt Komplettumrüstung

Die detaillierte Analyse der bestehenden Löschanlage am Flughafen zeigte, dass eine vollständige technische Umrüstung der Anlage nicht erforderlich war.

Stattdessen konnte ein gezielter Reinigungs- und Spülansatz umgesetzt werden, der technisch zuverlässig und wirtschaftlich vorteilhafter war. Im Fokus standen die kontrollierte Entfernung des Löschschaummittels sowie der sichere und rechtskonforme Umgang mit PFAS-belasteten Rückständen.

Der Löschschaumtank wurde vollständig entleert und fachgerecht gereinigt, die Rohrleitungen durch abgestimmte Spülprozesse von PFAS-Rückständen befreit. So konnte die Anlage ohne Austausch der bestehenden Infrastruktur für fluorfreie Löschmittel vorbereitet werden, ohne den laufenden Betrieb wesentlich zu beeinträchtigen.

Durch den Verzicht auf eine Komplettumrüstung ließen sich erhebliche Investitionskosten vermeiden. Gleichzeitig blieb die Anlage voll funktionsfähig und erfüllte nach Abschluss der Maßnahmen die Anforderungen an eine gesetzeskonforme PFAS-Entsorgung.

Schritt 3: Erstellung eines Umstellungskonzepts

Auf Grundlage der vorangegangenen Analyse entwickelte REBA Umweltdienste ein detailliertes und praxisorientiertes Umstellungskonzept für die bestehende Löschanlage. Die Umstellung wurde dabei nicht isoliert auf das Löschmittel beschränkt, sondern als ganzheitlicher Prozess verstanden, der technische Maßnahmen, Entsorgungsschritte und die erforderliche Nachweisführung miteinander verknüpft.

Das Umstellungskonzept bildete insbesondere die Grundlage für folgende Entscheidungen:

  • Auswahl geeigneter fluorfreier Schaumlöschmittel, abgestimmt auf die bestehende Anlagentechnik und die betrieblichen Anforderungen
  • Festlegung der technischen Umstellungsmaßnahmen, einschließlich Reinigung, Spülung und Vorbereitung der Anlage für den weiteren Betrieb
  • Berücksichtigung behördlicher und versicherungsrelevanter Vorgaben, um Genehmigungsfähigkeit und Rechtssicherheit sicherzustellen
  • Planung der Löschschaum-Beseitigung, einschließlich Erfassung, Zwischenlagerung und gesetzeskonformer PFAS-Entsorgung aller anfallenden Rückstände

Durch diesen strukturierten Ansatz wurde sichergestellt, dass die Löschschaumentfernung und die Umstellung auf fluorfreie Alternativen nicht als Einzelmaßnahmen, sondern als abgestimmter Gesamtprozess umgesetzt wurden. Das Ergebnis war ein nachvollziehbares und transparentes Konzept, das sowohl den betrieblichen Anforderungen des Flughafens als auch den regulatorischen Rahmenbedingungen im Umgang mit PFAS gerecht wurde.

Case Study PFAS Entsorgung: Zahnräder werden ineinander gesetzt

Schritt 4: Unterstützung bei Behörden und Versicherungen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die frühzeitige und fachlich begleitete Einbindung von Behörden und Versicherungen. REBA übernahm dabei eine vermittelnde Rolle und unterstützte den Betreiber bei der fachlichen Aufbereitung und Einordnung der geplanten Maßnahmen. Ziel war es, Transparenz zu schaffen, offene Fragen frühzeitig zu klären und die Umstellung auf eine belastbare Grundlage zu stellen.

Im Fokus der Abstimmungen standen insbesondere:

  • Darstellung der geplanten Reinigungs- und Entsorgungsmaßnahmen, einschließlich technischer Vorgehensweise und zeitlicher Abfolge
  • Erläuterung der PFAS-Entsorgung, insbesondere zur Einstufung der Abfälle und zu den vorgesehenen Entsorgungswegen
  • Abstimmung der Nachweisführung zur PFAS-Freiheit, um die Ergebnisse der Maßnahmen nachvollziehbar und prüffähig zu dokumentieren

Durch diese strukturierte Kommunikation konnten Anforderungen und Erwartungen aller Beteiligten frühzeitig berücksichtigt werden. Die enge Abstimmung verhinderte spätere Rückfragen, Nachforderungen oder Verzögerungen im Projektverlauf und trug wesentlich dazu bei, die Maßnahmen reibungslos und planungssicher umzusetzen.

Schritt 5: Durchführung der gesetzeskonformen PFAS-Entsorgung

Alle im Projekt anfallenden Abfälle, insbesondere Spülwasser, Löschschaumreste und weitere PFAS-belastete Rückstände, wurden getrennt erfasst und einer gesetzeskonformen Löschschaum- und PFAS-Entsorgung zugeführt. Dabei wurde sichergestellt, dass sämtliche Stoffströme eindeutig zugeordnet, korrekt eingestuft und während des gesamten Entsorgungsprozesses kontrolliert behandelt wurden.

REBA übernahm in diesem Zusammenhang die vollständige Organisation der elektronischen Abfallnachweisverfahren für gefährliche Abfälle. Dazu zählten die Erstellung der erforderlichen Nachweise, die Abstimmung mit den beteiligten Entsorgungsanlagen sowie die Sicherstellung einer lückenlosen Dokumentation gegenüber den zuständigen Behörden.

Die PFAS-Entsorgung erfolgte ausschließlich über zugelassene und genehmigte Entsorgungsanlagen. Durch die vollständige Nachweisführung konnte transparent belegt werden, dass alle PFAS-haltigen Abfälle ordnungsgemäß behandelt und entsorgt wurden. Auf diese Weise wurde nicht nur die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sichergestellt, sondern auch eine rechtssichere Grundlage für den weiteren Betrieb der Anlage geschaffen

Umsetzung der Maßnahmen, Nachanalyse und Wiederinbetriebnahme der Löschanlage

Nach Abschluss der geplanten Reinigungs- und Spülprozesse wurde die Löschanlage schrittweise wieder in einen betriebsbereiten Zustand überführt. Zunächst erfolgte die Wiederbefüllung mit einem fluorfreien Löschschaummittel, das auf die technischen Anforderungen der bestehenden Anlage abgestimmt war. Dabei wurde sichergestellt, dass keine PFAS-haltigen Rückstände aus vorherigen Betriebszuständen in das neue Löschmittel verschleppt werden konnten.

Im Anschluss wurde eine umfassende Nachanalyse durchgeführt, um die Wirksamkeit der Reinigungsmaßnahmen zu überprüfen. Diese Analysen dienten dem Nachweis, dass relevante Anlagenteile, Leitungen und Medien die Anforderungen an die PFAS-Freiheit erfüllten. Die Ergebnisse bildeten eine zentrale Grundlage für die abschließende Bewertung durch die zuständigen Stellen.

Auf Basis der vorliegenden Nachweise konnte die Anlage wieder in Betrieb genommen werden. Die finale Abnahme erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Der Flughafen war damit in der Lage, die Löschanlage ohne Einschränkungen und unter Einhaltung der geltenden regulatorischen Anforderungen weiter zu betreiben. Gleichzeitig lag eine belastbare Dokumentation vor, die den ordnungsgemäßen Umgang mit PFAS auch für zukünftige Prüfungen nachvollziehbar macht.

Ergebnis der Maßnahmen und Projektabschluss

Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden, ohne dass eine spezielle Neuinstallation der Löschanlage erforderlich war. Durch den Einsatz geschulten Personals, erprobter Reinigungsverfahren und die koordinierte Zusammenarbeit spezialisierter Fachbetriebe wurde der bestehende Löschschaummittel sicher entfernt und die Anlage fachgerecht von PFAS-Rückständen befreit. Gleichzeitig erfolgte die rechtssichere PFAS-Entsorgung aller anfallenden Abfälle einschließlich vollständiger Nachweisführung.

Der Verzicht auf eine kostenintensive Komplettumrüstung führte zu einer deutlichen Reduzierung der Investitionskosten, während die technische Funktionsfähigkeit der Anlage vollständig erhalten blieb. Die abschließende Dokumentation und die behördliche Abnahme schufen eine belastbare Grundlage für den weiteren Betrieb. Der Kunde verfügt nun über eine gereinigte, auf fluorfreie Löschmittel umgestellte Anlage sowie über Planungssicherheit im Hinblick auf zukünftige regulatorische Anforderungen.

Fazit

Die Case Study zeigt, dass der Umgang mit PFAS-haltigem Löschschaum auch bei komplexen und sicherheitskritischen Anlagen möglich ist, wenn frühzeitig ein strukturierter Ansatz gewählt wird. Entscheidend ist die ganzheitliche Betrachtung von Technik, rechtlichen Anforderungen und PFAS-Entsorgung – von der Analyse bis zur dokumentierten Umsetzung.

Das Projekt verdeutlicht, dass technische Reinigung und gezielte Entsorgungsmaßnahmen eine wirtschaftlich und regulatorisch belastbare Alternative zur vollständigen Umrüstung darstellen. Voraussetzung dafür sind eine realistische Bewertung der Ausgangslage, die Abstimmung mit Behörden sowie eine saubere Nachweisführung.

Gerade bei Anlagen mit hohen Sicherheitsanforderungen zeigt sich, dass Erfahrung und methodisches Vorgehen den langfristig sicheren Weiterbetrieb bestehender Löschanlagen ermöglichen.

Auch Ihre PFAS-relevante Löschanlagen profitieren von einem strukturierten Vorgehen und einer sauberen Nachweisführung. Eine frühzeitige Bewertung und abgestimmte Entsorgungsstrategie schaffen Rechtssicherheit und reduzieren Risiken.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung eines individuell abgestimmten Vorgehens, das den technischen und regulatorischen Anforderungen Ihrer Anlage gerecht wird. Unser Ziel ist eine Umsetzung, die den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigt und keine unnötigen Unterbrechungen verursacht.

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